18 Schulen im Rahmen des EFFORT-A-Projekts ausgezeichnet
Am 08. Oktober 2025 fand im Walter-Lübcke-Saal der Bezirksregierung Arnsberg die feierliche Zertifikatsverleihung im Rahmen von EFFORT-A statt. Für ihr Engagement um eine nachhaltige Schulentwicklung im internationalen Kontext wurden an diesem Tag 18 Schulen aus dem Regierungsbezirk mit dem Zertifikat „Schule für internationale Schulentwicklung“ ausgezeichnet.
Regierungspräsident Heinrich Böckelühr überreichte die Zertifikate gemeinsam mit Uta-Maria Diers, Schulabteilungsleiterin, und Dirk Kolar, Fortbildungsdezernent. In seinem Grußwort betonte der Regierungspräsident die Bedeutung von Schule in Europa und die gesellschaftliche wie politische Relevanz des Projekts: „Europa ist kein abstraktes Gebilde – es wird in unseren Schulen gelebt. Mit Projekten wie diesem stärken wir nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch unsere Gesellschaft.“
Die Auswahl und Zertifizierung der Schulen erfolgte durch eine Kommission aus Projektleitung und schulfachlicher Aufsicht. Ausgezeichnet wurden: das Rivius-Gymnasium (Attendorn), das Gymnasium Antonianum (Geseke), das Hildegardis-Gymnasium (Bochum), die Heinrich-Bußmann-Schule (Lünen), das Mallinckrodt-Gymnasium (Dortmund), die Realschule Strünkede (Herne), die Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule (Bad Berleburg), die Realschule Hohenlimburg (Hagen), die Sekundarschule Warstein (Warstein), die Walburgisschule (Werl), die Willy-Brandt-Gesamtschule (Bochum), das Städtische Gymnasium Olpe (Olpe), das Städtische Gymnasium Erwitte (Erwitte), die Alfred-Delp-Schule (Hamm), das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (Neunkirchen), die Talschule (Hamm), die Martinus-Schule (Attendorn) sowie das Märkische Gymnasium Wattenscheid (Bochum).
Dirk Kolar stellte in seinem Rückblick die Ziele von EFFORT-A heraus: Neben der Bildung für nachhaltige Entwicklung stehen auch die digitale Transformation, der Umgang mit Vielfalt, fachliche Unterrichtsentwicklung, Heterogenität und Demokratiebildung im Fokus. Projektkoordinatorin Anna Kapsalis ergänzte mit einem Ausblick und betonte die bereits sichtbaren Wirkungen im Unterricht – von Planspielen zur Europäischen Union bis hin zu innovativen Peer-Learning-Projekten.
Ein Film mit Stimmen aus Schulen und Projektteam machte deutlich, wie EFFORT-A an den Schulstandorten verankert ist. Der Höhepunkt war die Zertifikatsverleihung mit anschließendem Gruppenfoto. Bei Kaffee und Gesprächen klang die Veranstaltung in persönlicher Atmosphäre aus.
Mit inzwischen 55 beteiligten Schulen ist EFFORT-A das größte Konsortialprojekt dieser Art in NRW. Eine weitere Bewerbungsphase ist bereits gestartet – und zeigt, dass das Projekt, getreu seinem Motto „It’s worth the effort“, weiterhin als Leuchtturm für internationale Schulentwicklung wirkt.