Bezirksregierung
Arnsberg
24.02.2026
Bergbaufolgen

Langzeitmessungen zu Radon in Mettingen – gesetzlicher Referenzwert sicher eingehalten

Vorsorgliche Langzeitmessungen der Zentralen Radonstelle NRW in Gebäuden im Bereich des Ibbenbürener Steinkohlenbergbaus haben ergeben, dass die Radonkonzentrationen in den gemessenen Wohnräumen weit unterhalb des gesetzlichen Referenzwertes von 300 Becquerel pro Kubikmeter liegen. Weitere Maßnahmen zum Radonschutz sind hier nicht erforderlich.

Im Zuge des Grubenwasseranstiegs gab es Anfragen zu einer möglichen Radonbelastung im Bereich des Ibbenbürener Steinkohlenreviers. Zur Aufklärung der Situation hatte das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE NRW) vorsorgliche Radonmessungen in Mettingen angestoßen. Ab Oktober 2024 wurden in zehn Häusern der Nordschachtsiedlung sowie zwei weiteren Häusern aus Mettingen Messungen der Radonkonzentration durchgeführt. Der beigefügte Abschlussbericht der Zentralen Radonstelle NRW fasst die Messergebnisse zusammen.

Die Kurzzeitmessungen ergaben für zwei Häuser erhöhte Radonkonzentrationen, die mit Hilfe baulicher Maßnahmen deutlich gesenkt werden konnten. Die Langzeitmessungen zeigen, dass die Radonkonzentrationen in allen Wohnräumen, in denen gemessen wurde, unauffällig sind, das heißt weit unterhalb des gesetzlichen Referenzwertes von 300 Becquerel pro Kubikmeter liegen. Weitere Maßnahmen bezüglich Radonschutz sind hier nicht zu veranlassen. Der Bericht ist auf der Webseite https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/bergbaufolgen/ausgasungen veröffentlicht.