Ein weißer Kleinwagen steht an einer Elektroladesäule.

Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

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Emissionsarme Mobilität
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Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund des hohen Bearbeitungsaufkommens sowie der Corona-Pandemie die Service-Hotline nur eingeschränkt erreichbar ist.
Sie helfen uns daher sehr, wenn Sie von Sachstandsanfragen zu Ihren Förderanträgen absehen.

Wir sind bemüht, Ihre Anträge/Verwendungsnachweise schnellstmöglich zu bearbeiten, jedoch kann die Wartezeit bis zur Auszahlung mehr als 12 Wochen betragen.

Bezirksregierung Arnsberg
Dezernat 64

Anträge für öffentliche zugängliche Ladeinfrastruktur 

Ab dem 30.06.2021 können leider keine Anträge für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur mehr angenommen werden, da für diesen Fördergegenstand ein attraktives Förderprogramm der Bundesregierung zur Verfügung steht. 

Die Bundesregierung bezuschusst die Errichtung entsprechender Ladeinfrastruktur mit dem neu aufgelegten Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“. Das Programm bietet, je nach Ausgestaltung, eine Förderquote von maximal 80 %.

Weitere Informationen finden Sie unter:
BAV - Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (bund.de) 

Bitte nutzen Sie das Programm der Bundesregierung für Ihr Vorhaben.

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

  • Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts
  • Personengesellschaften
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und kommunale Betriebe, die hoheitliche Aufgaben erfüllen und nicht wirtschaftlich tätig sind (nur nicht öffentliche Ladeinfrastruktur)

Was wird gefördert?

Steuerbare Ladeinfrastruktur - Wallboxen und Ladesäulen

Ein Ladepunkt gilt im Sinne der Richtlinie als steuerbar, wenn dieser über die folgende Ausstattung verfügt:

  • kabelgebundene bidirektionale Datenübertragungsschnittstelle (Ethernet, RS-485) oder kabellose bidirektionale Datenverbindung (zum Beispiel GSM, UMTS, LTE, W-Lan)
     
    und
     
  • zur Ansteuerung erforderliches Kommunikationsprotokoll (zum Beispiel Modbus-TCP, Modbus/RTU oder EEBUS).

Der installierende Elektrofachbetrieb muss bestätigen, dass es sich um eine steuerbare Wallbox bzw. Ladesäule handelt.

 

Zuwendungsfähig sind Ausgaben für

  • Ladesäule beziehungsweise Wallbox, angeschlagenes Kabel, Leistungselektronik
  • Lastmanagement bei mehreren Ladepunkten
  • Energiemanagementsysteme
  • Kennzeichnung, Parkplatzmarkierung
  • Anfahrschutz, Beleuchtung
  • Tiefbau, Fundament, Wiederherstellung der Oberfläche
  • Montage und Inbetriebnahme
  • Netzanschluss
  • Ertüchtigung eines bestehenden Netzanschlusses

 

Die Förderung erfolgt als Anteilfinanzierung.

Wie viel Förderung gibt es?

Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur

Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts und Personengesellschaften:

50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 2.000 Euro pro Ladepunkt für eine Wallbox bzw. Ladesäule

40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 2.000 pro Ladepunkt für eine Wallbox bzw. eine Ladesäule, sofern ein Antrag nach AGVO gestellt wird. Ein Bonus kann in diesem Falle nicht gewährt werden.

Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und kommunale Betriebe, sofern diese hoheitliche Aufgaben erfüllen:

80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 3.600 Euro pro Ladepunkt für eine Wallbox bzw. Ladesäule

 

Bonus

Zusätzlich zur Förderung kann ein Bonus von 500 Euro pro Ladepunkt gewährt werden, wenn eine Erneuerbare-Energie-Anlage (zum Beispiel PV-Anlage) neu errichtet wird. Als neu errichtet gilt diese, wenn sie maximal drei Monate in Betrieb ist (Nachweis: Datum der Inbetriebnahme gemäß Eintragung Marktstammdatenregister).

Darüber hinaus kann ein Bonus von 150 Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität gewährt werden, wenn ein stationärer Batteriespeicher neu errichtet wird. Dieser muss mit einer neu errichteten Erneuerbaren-Energie-Anlage verbunden sein. Der Bonus für den Batteriespeicher wird maximal bis zu einer Kapazität gewährt, die in Kilowattstunden dreifach so groß ist, wie die Nennleistung der Erneuerbaren-Energien-Anlage in Kilowatt (3 : 1). Maximal wird eine Kapazität bis 30 Kilowattstunden pro Ladepunkt gefördert.

Bitte beachten Sie: Der Bonus für den Batteriespeicher wird nur gewährt, wenn keine weiteren Mittel aus anderen Programmbereichen des Programms progres.nrw in Anspruch genommen werden. Dies bedeutet, dass hier kein weiterer Antrag gestellt  werden darf.

 

Zuwendungen unterhalb einer Bagatellgrenze von 350 Euro werden nicht bewilligt beziehungsweise ausgezahlt. Die maximale Zuwendungssumme ist auf 500 000 Euro pro Jahr und Antragsberechtigtem begrenzt.

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert? Was sind die Kriterien?

Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder zumindest teilweise aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (zum Beispiel Strom aus Photovoltaik-Anlagen) stammen.

Es darf keine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Verpflichtung bestehen, die bewilligte Ladeinfrastruktur zu errichten.

Die Installation und/oder Prüfung der Ladeinfrastruktur ist durch einen Fachbetrieb des Elektrohandwerks durchzuführen.

Wie läuft das Förderverfahren ab?

  1. Kostenvoranschlag bzw. Angebot einholen.
  2. Online-Antragsformular ausfüllen und Kostenvoranschlag bzw. Angebot hochladen. Über den Button „PIN-Code anfordern“ wird an die angegebene E-Mail-Adresse ein PIN-Code versandt. Diesen PIN-Code tragen Sie bitte in das vorgesehene Feld ein. Beachten Sie die Groß- und Kleinschreibung (Anzeige im html-Format!).
  3. Die E-Mail kommt bei Ihnen nicht an? 
    Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass E-Mails von progres.emob [at] bra.nrw.de im Spam-Ordner oder Junk-Mail-Ordner Ihres E-Mail-Dienstes landen können. Kontrollieren Sie diesen daher, falls die E-Mail ausstehend ist. Wenn Sie einmal die E-Mail progres.emob [at] bra.nrw.de als „Kein Spam“ deklariert haben, sollten unsere E-Mails künftig im normalen Posteingang ankommen.
  4. Jeder PIN-Code wird einem Formular zugeordnet und muss innerhalb von 30 Minuten eingegeben werden. Anschließend sind die „wahrheitsgemäßen Angaben“ zu bestätigen. Danach wird eine E-Mail zur Bestätigung versandt.
  5. Nach positiver Prüfung des Antrages erhalten Sie den Zuwendungsbescheid. Jetzt können Sie die Maßnahme beauftragen.
  6. Nach Durchführung der Maßnahme kann über den Link im Zuwendungsbescheid „Verwendungsnachweis und Auszahlungsantrag“ die Zuwendung abgerufen werden.
  7. Nach positiver Prüfung des Auszahlungsantrages wird die Zuwendung überwiesen.

Bitte senden Sie unaufgefordert keine Unterlagen per Post ein!

Wann kann ein Förderantrag gestellt werden?

Ein Antrag kann jederzeit gestellt werden. Die Richtlinie tritt mit Wirkung vom 31. Dezember 2025 außer Kraft.

Es wird darauf hingewiesen, dass mit der Maßnahme erst begonnen werden darf, wenn über den Förderantrag entschieden ist. Der Antrag sollte daher rechtzeitig gestellt werden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang den „Wichtigen Hinweis zum vorzeitigen Maßnahmebeginn“ im Downloadbereich unter „Fördergrundlagen“.

Wo kann der Antrag eingereicht werden?

Die Antragstellung ist nur über das elektronische Antragsformular möglich:

Zum AntragsformularBei Fragen können Sie sich an unser Servicecenter NRW direkt wenden:

Telefon 0211 837-1928 (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr)

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus dem “Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energie- und Energiesparen“ (progres.nrw) – Programmbereich Emissionsarme Mobilität; Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW vom 15. Juni 2020