Förderung von reinen Batterieelektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen

Aktuelle Hinweise

Anträge können weiterhin gestellt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass beantragte Maßnahmen noch nicht beauftragt werden dürfen; es muss zunächst der Zuwendungsbescheid abgewartet werden, bevor die Maßnahme beauftragt werden kann. Dies gilt nicht für Anträge die vor dem 09.12.2020 gestellt wurden. Bitte beachten Sie auch unseren Hinweis zum vorzeitigen Maßnahmebeginn.

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Emissionsarme Mobilität
Telefon 0211 837-1928

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund des hohen Bearbeitungsaufkommens sowie der Corona-Pandemie die Service-Hotline nur eingeschränkt erreichbar ist.
Sie helfen uns daher sehr, wenn Sie von Sachstandsanfragen zu Ihren Förderanträgen absehen.

Wir sind bemüht, Ihre Anträge/Verwendungsnachweise schnellstmöglich zu bearbeiten, jedoch kann die Wartezeit bis zur Auszahlung mehr als 12 Wochen betragen.

Bezirksregierung Arnsberg
Dezernat 64

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

  • Natürliche Personen als Freiberufler oder Gewerbetreibende,
  • juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,
  • Personengesellschaften,
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben.

Was wird gefördert?

Natürliche Personen als Freiberufler oder Gewerbetreibende, juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, Personengesellschaften:

 Reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge

  • Klasse N1 (größer 2,3 t bis 3,5 t)
  • Klasse N2 (größer 3,5 t bis weniger als 7,5 t)

Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung.

Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben:

Reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge der Klassen

  • L6E
  • L7E
  • M1
  • N1
  • N2 unter 7,5 t

 

Die Förderung erfolgt als Anteilfinanzierung.

Wie viel Förderung gibt es?

Natürliche Personen als Freiberufler oder Gewerbetreibende, juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, Personengesellschaften:

Batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge

Kauf:
8.000 Euro
Leasing/Langzeitmiete:
bis zur Höhe der im Leasing- bzw. Mietvertrag festgelegten Anzahlung (maximal 8.000 Euro); bei geringerer Laufzeit als fünf Jahre anteilig.

Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben:

Batterieelektrische Fahrzeuge

40 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 30.000 Euro

Brennstoffzellenfahrzeuge

60 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 60.000 Euro

 

Zuwendungen unterhalb einer Bagatellgrenze von 350 Euro werden nicht bewilligt beziehungsweise ausgezahlt.

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert? Was sind die Kriterien?

Gefördert wird der Kauf, das Leasing oder die Langzeitmiete von reinen Batterieelektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen als Neu- oder Vorführfahrzeug.

Als Neufahrzeuge gelten Fahrzeuge, die

  •  keine Standschäden haben oder hatten und
  •  eine maximale Laufleistung von 1.000 Kilometern aufweisen.

Als Vorführfahrzeuge geltenden gewerblich genutzte Fahrzeuge, die

  • einmalig auf einen Neuwagenhändler zugelassen waren und der Besichtigung und Probefahrt dienten,
  • eine maximale Laufleistung von 5.000 Kilometern aufweisen und maximal 12 Monate zulassen sind.

Wie läuft das Förderverfahren ab?

  1. Kostenvoranschlag bzw. Angebot einholen.
  2. Online-Antragsformular ausfüllen und Kostenvoranschlag bzw. Angebot hochladen. Über den Button „PIN-Code anfordern“ wird an die angegebene E-Mail-Adresse ein PIN-Code versandt. Jeder PIN-Code wird einem Formular zugeordnet und muss innerhalb von 30 Minuten eingegeben werden. Anschließend sind die „wahrheitsgemäßen Angaben“ zu bestätigen. Danach wird eine E-Mail zur Bestätigung versandt.
  3. Nach Erhalt der automatischen Antwort-Mail kann die Maßnahme beauftragt werden (gilt nicht für Kommunen und kommunale Betriebe, die nicht-wirtschaftlich tätig sind).
  4. Nach positiver Prüfung des Antrages erhalten Sie den Zuwendungsbescheid.
  5. Nach Durchführung der Maßnahme kann wie im Zuwendungsbescheid beschrieben die Zuwendung abgerufen werden.
  6. Nach positiver Prüfung des Auszahlungsantrages wird die Zuwendung überwiesen.

Bitte senden Sie unaufgefordert keine Unterlagen per Post ein!

Wann kann ein Förderantrag gestellt werden?

Ein Antrag kann jederzeit gestellt werden. Die Richtlinie tritt mit Wirkung vom 31. Dezember 2025 außer Kraft.

Es wird darauf hingewiesen, dass mit der Maßnahme erst begonnen werden darf, wenn über den Förderantrag entschieden ist. Der Antrag sollte daher rechtzeitig gestellt werden.

Wo kann der Antrag eingereicht werden?

Die Antragstellung ist nur über das elektronische Antragsformular möglich:

Zum Antragsformular

Bei Fragen können Sie sich an unser Servicecenter NRW direkt wenden:

Telefon 0211 837-1928 (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr)

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus dem “Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energie- und Energiesparen“ (progres.nrw) – Programmbereich Emissionsarme Mobilität; Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW vom 15. Juni 2020