Förderung von stationären elektrischen Batteriespeichern in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage

Förderung von stationären elektrischen Batteriespeichern in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage

Aktuelle Hinweise

Förderung für Photovoltaikspeicher stark nachgefragt - 
Neue Förderschwerpunkte ab April 2022

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Einführung von Klimaschutztechnologien in konkrete Anwendungen – insbesondere über die Förderungen aus der Programmfamilie progres.nrw Klimaschutztechnik. Besonders stark nachgefragt: Zuschüsse für Batteriespeicher, die gemeinsam mit einer Photovoltaikanlage installiert werden. Allein im Jahr 2021 wurden 23.000 Anträge für Batteriespeicher mit einem Fördervolumen von 32 Millionen Euro bewilligt, im Jahr 2022 kamen bereits weitere 14.000 Anträge hinzu. Der vom Land angestrebte Anschub für den Markthochlauf für die dezentralen Speicher ist damit geglückt. 

Das Land wird sich daher nun anderen Förderschwerpunkten widmen und die Förderung von stationären Batteriespeichern in Verbindung mit einer neuen Photovoltaikanlage für Privatleute ab dem 1. April 2022 beenden. Bereits gestellte Förderanträge werden jedoch geprüft und bewilligt, wenn die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. 

Schon ab dem 1. April wird es mit der Richtlinie „Emissionsarme Mobilität“ neue Förderangebote für die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen in Verbindung mit Erneuerbaren-Energien-Anlagen geben. Die neuen Förderangebote finden Sie unter den verwandten Themen. 

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

  • Privatpersonen Seit 01.04.2022 nicht mehr antragsberechtigt!
  • Wohnungseigentümergemeinschaften, Gesellschaften bürgerlichen Rechts und Sozietäten Seit 01.04.2022 nicht mehr antragsberechtigt!
  • Freiberuflich Tätige
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • Kommunale Gebietskörperschaften, Gemeinde- und Zweckverbände und rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Hochschulen, Kammern, Verbände und Stiftungen
  • Gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Vereine, Parteien und Genossenschaften

Was wird gefördert?

Installation eines neuen stationären elektrischen Batteriespeichers in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage

Wie viel Förderung gibt es?

100 Euro pro Kilowattstunde Bruttospeicherkapazität, maximal 75.000 Euro je Gebäude und Standort

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert? Was sind die Kriterien?

  • Die Förderung erfolgt nur in Verbindung mit einer neu errichteten Photovoltaikanlage. Diese darf bei Antragstellung maximal drei Monate in Betrieb sein; ausschlaggebend ist das Datum der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister.
  • Die Förderung erfolgt bis zu einer Speicherkapazität, die in Kilowattstunden drei Mal so groß ist wie die Nennleistung der neuen Photovoltaikanlage in Kilowatt peak.
  • Die gültigen Anwendungsregeln und Netzanschlussrichtlinien für Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen sind einzuhalten.
  • Die Kumulierung mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude ist bis maximal 60 Prozent Gesamtförderquote zulässig.

Weitere Voraussetzungen finden Sie gegebenenfalls in der Richtlinie.

Wie läuft das Förderverfahren ab?

  1. Kostenvoranschlag bzw. Angebot einholen.
  2. Online-Antragsformular ausfüllen und Anlagen gemäß Antrag hochladen (maximal zehn Anlagen). 
    Bestätigung der wahrheitsgemäßen Anlagen: Formular ausdrucken, unterschreiben, einscannen und zum Antrag hochladen bzw. per Post zusenden. 
    Nach erfolgreicher Antragstellung erhalten Sie eine E-Mail als Eingangsbestätigung mit dem Aktenzeichen. Die E-Mail kommt bei Ihnen nicht an? Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass E-Mails von progres [at] bra.nrw.de im Spam-Ordner oder Junk-Mail-Ordner Ihres E-Mail-Dienstes landen können. Kontrollieren Sie diesen daher, falls die E-Mail ausstehend ist. Wenn Sie einmal die E-Mail progres [at] bra.nrw.de als „Kein Spam“ deklariert haben, sollten unsere E-Mails künftig im normalen Posteingang ankommen.
  3. Nach positiver Prüfung des Antrages erhalten Sie den Zuwendungsbescheid. Jetzt können Sie die Maßnahme beauftragen.

Wann kann ein Förderantrag gestellt werden?

Ein Antrag kann ab sofort gestellt werden.

Die Richtlinie tritt mit Wirkung vom 30. Juni 2024 außer Kraft.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Maßnahme erst beauftragt werden darf, wenn über den Förderantrag entschieden ist. Der Antrag sollte daher rechtzeitig gestellt werden.

Wo kann der Antrag eingereicht werden?

Die Antragstellung ist grundsätzlich nur über das elektronische Antragsformular möglich:

Zum Antragsformular