Rahmenbetriebsplan für den Bau und Betrieb der Rheinwassertransportleitung zugelassen
Die Rheinwassertransportleitung mit einer Länge von rund 45 Kilometern dient der Zuführung des aus dem Rhein entnommenen Wassers für die Befüllung der geplanten Seen in den Tagebauen Garzweiler und Hambach. Dadurch soll die Entstehung der Seen nach Einstellung der Braunkohlenförderung beschleunigt werden. Das entnommene Rheinwasser dient auch der Stabilisierung der Feuchtgebiete im Norden des Tagebaus Garzweiler sowie der Schaffung dauerhaft stabiler Grundwasserverhältnisse. Durch die beschleunigte Befüllung der Tagebauseen mit Rheinwasser ist eine frühzeitige Folgenutzung zuvor bergbaulich in Anspruch genommener Bereiche möglich.
Die Zulassung steht im Einklang mit der aktuellen Leitentscheidung der Landesregierung zum Braunkohlenbergbau sowie mit dem Braunkohlenplan Garzweiler II, sachlicher Teilplan: Sicherung einer Trasse für die Rheinwassertransportleitung.
Der Plan wird nach durchgeführter Bekanntmachung entsprechend der gesetzlichen Vorschriften ausgelegt. Die Bekanntmachung wird bei der Bezirksregierung Arnsberg, auf dem UVP Portal NRW (https://www.uvp-verbund.de/nw) sowie in den 21 betroffenen Städten und Gemeinden erfolgen, namentlich Bedburg, Bergheim, Dinslaken, Dormagen, Duisburg, Düsseldorf, Elsdorf, Emmerich am Rhein, Grevenbroich, Kalkar, Kleve, Krefeld, Meerbusch, Monheim am Rhein, Neuss, Rees, Rheinberg, Rommerskirchen, Voerde, Wesel, Xanten.
Weitere Informationen: https://www.bra.nrw.de/bekanntmachungen