Bezirksregierung
Arnsberg

Evaluation

Die Ergebnisse der Evaluation betonen den enormen Lernzuwachs durch das Auslandspraktikum. Die Lernenden stellen fest, dass ähnliche Lernzuwächse ohne eine Mobilität nicht möglich gewesen wären. 

Obwohl im Vorfeld vereinbart wurde, dass die Auszubildenden regelmäßig Beiträge auf dem Instagramkanal Patent im Handwerk hochladen, klappte das im Verlauf der Mobilität nicht besonders gut. Während des Nachbereitungstreffens stellte sich heraus, dass dies mit dem begrenzten Datenvolumen der Teilnehmerinnen zu tun hatte und auch durch schlechte Internetversorgung in Polen verursacht wurde. Diese Hemnisse im Umgang mit Social Media waren nicht vorhersehbar. 

Befragt nach den wichtigsten Erfolgsfaktoren für ihr Auslandspraktikum nannten die Auszubildenden beim Nachbereitungstreffen der Polenmobilität die folgenden Aspekte:

  • Begleitung, Anleitung und Reflexion im Ausland
  • Fachliches Lernen im Mittelpunkt 
  • Rahmenbedingungen für den Austausch müssen positiv sein (Unterbringung, Kultur und Freizeit, Infrastruktur)
  • Zielgerichtete Organisation des Miteinanders und des Austausches mit den Auszubildenden im Partnerland

Obwohl die Auszubildenden teilweise kritische Rückmeldungen zu ihrem Aufenthalt in Polen gaben, kamen sie auch zu positiven Aussagen, welche den Lernzuwachs und die positiven Erfahrungen in Polen unterstreichen. Die Mobilitätserfahrung wurde von den Lernenden als wertvoll und etwas Besonderes erfahren und sie würden anderen Lernenden ebenfalls ein Auslandspraktikum während ihrer Ausbildung empfehlen. Die Lernenden haben deutlich an Selbstvertrauen gewonnen und ihre Persönlichkeit weiterentwickelt. Nach ihren Aussagen haben die Neugierde auf Neues und das ´Lernen wollen´ durch die Mobilität zugenommen. Die Mobilität hat den Erwerb von Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen gestärkt.