Regierungspräsident zu Gast bei Stadt Brilon
Der Besuch begann mit einem Gespräch zwischen Heinrich Böckelühr und dem Verwaltungsvorstand der Stadt, an dem neben Bürgermeister Dr. Christof Bartsch auch Kämmerer Franz Heers und der allgemeine Vertreter Marcus Bange teilnahmen. Im Anschluss folgte ein Austausch in größerer Gruppe: Auch die Fachbereichsleitungen, die stellvertretenden Bürgermeister sowie die Vorsitzenden der im Rat vertretenden Fraktionen sprachen mit dem Regierungspräsidenten über aktuelle Themen und Herausforderungen der Kommune. Außerdem trug sich Heinrich Böckelühr in das Goldene Buch der Stadt Brilon ein.
Anschließend führte Dr. Christof Bartsch den Regierungspräsidenten bei einer Ortsbesichtigung durch die Stadt Brilon und präsentierte einige aktuelle Projekte. Zunächst besichtigte die Gruppe um Bürgermeister und Regierungspräsident das Gesamtkonzept „Erneuerbare Energien/Wärmeplanung“ am Nehdener Weg, wo bereits Windenergieanlagen und ein Umspannwerk entstanden sind. Darüber hinaus befindet sich aktuell eine Batteriespeicheranlage im Bau sowie ein Rechenzentrum in Planung. Ein weiteres Ziel war das Schulzentrum, das saniert, modernisiert und teilweise neu gebaut wird, sowie die Außensportanlage Jakobuslinde. Zum Abschluss besuchten sie das Museum Haus Hövener, in dem Gäste neben der Stadtgeschichte Brilons und der Familiengeschichte der Unternehmerfamilie Kannegießer-Unkraut-Hövener auch einen Einblick in die Geologie und Paläontologie, die Forstgeschichte oder die Arbeit des Malers Pitt Moog bekommen.
Regierungspräsident Heinrich Böckelühr betont: „Eine gute Beziehung zu den Kommunen ist mir wichtig. Die Bereitschaft dazu und zu einem Austausch auf Augenhöhe muss beidseitig sein. Das gelingt uns im Regierungsbezirk Arnsberg sehr gut, wie sich auch hier in Brilon erneut gezeigt hat. Darauf bin ich stolz.“
Bürgermeister Dr. Christof Bartsch ergänzt: „Es freut mich, dass der Regierungspräsident so ein offenes Ohr für unsere Belange hat und aktiv in den Austausch mit den Kommunen tritt. Das stärkt die gemeinsame Zusammenarbeit, die auf Vertrauen, gegenseitigem Interesse und der Bereitschaft die Perspektive des anderen einzunehmen basiert.“