Bezirksregierung
Arnsberg
13.03.2026
Dienstbesprechung

Vermessungsfachleute im Austausch mit der Bezirksregierung

Am Mittwoch, 11. März 2026, haben sich die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und -ingenieure, kurz ÖbVI, sowie die Leitungen der Katasterbehörden zu der jährlichen Dienstbesprechung mit der Bezirksregierung Arnsberg getroffen. Dazu sind mehr als 90 Teilnehmende im Walter-Lübcke-Saal im Hauptgebäude der Bezirksregierung zusammengekommen. Sie tauschten sich über unterschiedliche Themen des Fachgebietes Vermessung aus und informierten sich über fachspezifische Fragestellungen.

Neben allgemeinen Informationen zu Personalveränderungen und aktuellen Entwicklungen der Vorschriften war die Ausbildung und Gewinnung von Vermessungsfachkräften eines der diskutierten Hauptthemen. Hierbei wurde der Nachwuchskampagne geodäsie.nrw und der geodätischen Ausbildung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn besondere Beachtung geschenkt. Des Weiteren wurden einige aktuelle Entwicklungen in der Landesvermessung und dem Liegenschaftskataster und dem Berufsrecht der ÖbVI sowie die bevorstehende Modernisierung des Vermessungs- und Katastergesetzes für Nordrhein-Westfalen thematisiert.

Hintergrund

Neben den zwölf Katasterbehörden der Kreise und kreisfreien Städte sind die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und -ingenieure als unabhängige Trägerinnen und Träger der amtlichen Vermessungsverwaltung berechtigt, hoheitliche Vermessungsleistungen auszuführen, beispielsweise Liegenschaftsvermessungen. Im Regierungsbezirk Arnsberg sind zurzeit 71 Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurinnen und -ingenieure zugelassen.

Die fünf Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen haben mit dem Bereich Katasterwesen die staatliche Aufsicht über die ÖbVI und die Katasterbehörden in den jeweiligen Regierungsbezirken. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Qualitätssicherung im amtlichen Vermessungswesen.