Arnsberger Mentoring-Modell

Mentoring richtet sich an Lehrkräfte, die sich grundsätzlich für eine Leitungsaufgabe entschieden haben, sich aber noch intensiver Klarheit über ihre Fähigkeiten und Potenziale verschaffen möchten und deshalb stärkende Impulse für eine Entscheidung suchen. Ausdrücklich sind auch Frauen mit familiären Betreuungspflichten angesprochen, da Mentoring anders als formale Fortbildungen in zeitlicher Flexibilität durchgeführt werden kann.

In einer individuellen Arbeitsbeziehung zwischen einer erfahrenen Schulleiterin (Mentorin) oder einem erfahrenen Schulleiter (Mentor) und der Nachwuchsführungskraft (Mentee) geht es vor allem um die Klärung der Motive, der persönliche Ressourcen, der berufsbezogenen Anforderungen und damit um eine Selbstvergewisserung auf dem Weg zur Schulleitung.

Im Arnsberger Mentoring-Modell unterstützt eine erfahrene Schulleitung eine Lehrkraft mit Leitungsinteresse aus einer anderen Schule und auf Wunsch auch aus einer anderen Schulform, indem sie in einer unabhängigen Tandembeziehung direkte Einblicke in professionelles Führungshandeln erhält, ihre berufliche Situation reflektieren kann und Empowerment erfährt. Außerhalb von Interessenskonflikten kann auch die Mentorin oder der Mentor durch wechselseitiges Feedback die Rolle als Schulleitung reflektieren und Bestätigung erhalten.

In der Ausschreibung können interessierte Lehrkräfte anhand einer Checkliste zur Selbstprüfung abwägen, ob sie die Anforderungen für die Teilnahme erfüllen können und ob Mentoring eine Entscheidungshilfe für sie auf dem Weg zur Schulleiterin ist.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über den Fortbildungskatalog der Lehrerfortbildung:

Zum Fortbildungskatalog
(Suchbegriff "Mentoring")