Besucherbergwerke und -höhlen in NRW

Unter einem Besuchsbergwerk versteht man Grubenbaue eines stillgelegten oder teilstillgelegten Bergwerks, die der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht werden. Besuchshöhlen sind natürliche Höhlen, die von einem*einer Betreiber*in Besucher*innen für organisierte Besichtigungszwecke zugänglich gemacht werden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es 21 Besuchsbergwerke und 10 Besuchshöhlen.

 Bei den Besuchsbergwerken handelt es sich nach Art des geförderten Minerals um:

  • drei ehemalige Steinkohlenbergwerke:
    Zeche Graf Wittekind, Zeche Nachtigall, Stock- und Scherenberger Erbstollen,
  • fünf ehemalige Eisenerzgruben:
    Reinhold Forster-Erbstollen, Stahlberger Erbstollen, Kleinenbremen, Wodanstollen, Philippstollen,
  • vier ehemalige Blei- und Zinkerzbergwerke:
    Ramsbeck, Grube Wohlfahrt, Grube Günnersdorf, Grube "Neu Glück",
  • ein ehemaliges Kupferbergwerk:
    Kilianstollen,
  • zwei ehemalige Silbererzbergwerke sowie für Blei-, Zink,- Kupfer- und Eisenerze:
    Grube Silberhardt, Grube Kraehenberg,
  • ein Platinstollen:
    Mühlenstollen (Abschlussbetriebsplanverfahren),
  • vier ehemalige Schieferbergwerke, davon zwei Heilstollen:
    Raumland, Schieferbau Nuttlar und als Heilstollen Schieferstollen Brandholz und Abela-Stollen,
  • ein ehemaliges Sandsteinbergwerk mit anschl. Untertageverlagerung:
    Dachs 1.

 Bei den Besucherhöhlen handelt es sich nach Art der Höhlen um:

  • sechs Tropfsteinhöhlen:
    Atta-Höhle, Dechenhöhle, Wiehler Tropfsteinhöhle, Heinrichshöhle, Reckenhöhle, Bilsteinhöhle,
  • drei Felshöhlen:
    Aggertalhöhle, Kluterthöhle (Nationales Naturmonument), Veleda-Höhle,
  • eine Kulturhöhle:
    Balver Höhle.