Bezirksregierung
Arnsberg
von links: Jens Lohmann, Bezirksregierung Arnsberg, Städtebauförderung; Ralf Bülte, Dezernent IV, Stadt Werne; Petra Göbe, Abteilungsleiterin Bauordnung und Denkmalpflege Stadt Werne; Heinrich Böckelühr, Regierungspräsident; Lothar Christ, Bürgermeister der Stadt Werne; Tobias Gehrke, KBW Leitung Stadt Werne
12.09.2025
Landesmittel für Werner Innenstadt

Regierungspräsident übergibt Förderbescheid

Schon seit vielen Jahren wird die erweiterte Innenstadt von Werne auf der Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) saniert sowie in Teilabschnitten neu- und umgestaltet.
Dieses Gesamtprojekt wird jetzt abschließend mit Fördermitteln in Höhe von knapp 950.000 Euro finanziell abgesichert. Regierungspräsident Heinrich Böckelühr übergab den entsprechenden Förderbescheid am Donnerstag, 11. September, an Bürgermeister Lothar Christ.

Er hob bei seinem Besuch in Werne die Unterstützung durch Bund und Land für das langjährige Sanierungsprojekt hervor. „Ich freue mich, dass die Sanierung des Stadtzentrums durch die langjährige finanzielle Unterstützung mit Bundes- und Landesmitteln gelingen konnte. Dadurch wurde eine nachhaltige Sanierung und Attraktivitätssteigerung der Werner Innenstadt ermöglicht.“

Bürgermeister Lothar Christ ergänzt: „Die Städtebauförderung hat in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich zur Neugestaltung der Straßen und Plätze in der Innenstadt beigetragen. Aufgrund der außerordentlichen Bedeutung des Kapuzinerklosters kommt dem Klostervorplatz in diesem Zusammenhang ein besonderer Stellenwert zu.“

Insgesamt sind bislang knapp 7,9 Millionen Euro Fördergelder in die Entwicklung der Innenstadt Werne geflossen. Die Mittel kommen aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“. Sie sind für städtebauliche Gesamtmaßnahmen insbesondere zur Anpassung, Stärkung, Revitalisierung und zum Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten, zur Profilierung und Standortaufwertung sowie zum Erhalt und zur Förderung der Nutzungsvielfalt vorgesehen. Ziel ist die Entwicklung von attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur.

Konkret werden mit dem aktuellen Bescheid die Neugestaltung des Klostervorplatzes und der angrenzenden Straßen, die Fortführung des Fassadenprogramms und ein Verfügungsfonds zur Stärkung von Zentren gefördert.