Schulabteilungsleiterin Nienaber-Willaredt verlässt Bezirksregierung und wechselt als Beigeordnete nach Dortmund

Abgebildet ist Frau Monika Nienaber-Willaredt.
20.06.2022

Bezirksregierung Arnsberg

Schulabteilungsleiterin Nienaber-Willaredt verlässt Bezirksregierung und wechselt als Beigeordnete nach Dortmund

Nach rund sechs Jahren an der Spitze der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg wechselt Monika Nienaber-Willaredt zur Stadt Dortmund als Beigeordnete für Schule, Jugend und Familie. Nach ihrer Wahl in der Sitzung des Dortmunder Stadtrates am 12. Mai 2022 wird sie am 23. Juni vereidigt. Sie wird als Beigeordnete die Fachbereiche Schulverwaltungsamt, Jugendamt sowie den städtischen Eigenbetrieb FABIDO mit rund 100 Tageseinrichtungen für Kinder leiten.

Als Abteilungsdirektorin der Bezirksregierung Arnsberg war Monika Nienaber-Willaredt verantwortlich für staatliche Schulaufsicht und schulische Bildung, für Kultur, Weiterbildung sowie Sport und Kirchenangelegenheiten im Regierungsbezirk. Die Schulaufsicht umfasst beispielweise die Arbeit von rund 40.000 Lehrkräften und rund 1.200 Schulen.

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel betonte: „Die Stadt Dortmund gewinnt mit Monika Nienaber-Willaredt eine innovative Pädagogin und Verwaltungsmanagerin, die Schule nicht als Raum, sondern als Aktivität begreift. Es geht ihr um die Stärkung der Zukunftskompetenzen aller Kinder, gerade auch unter Nutzung neuer digitaler Medien in Unterricht und Schulorganisation. Sie hat dazu erfolgreich neue Wege in der Lehrkräftefortbildung, aber auch in der Beratung und Unterstützung der Schulen durch die Schulabteilung beschritten.

Das Lernen der Kinder steht für sie im Vordergrund, nicht die Institution. Für Monika Nienaber-Willaredt ist es jetzt folgerichtig, mit ihrer neuen Aufgabe Schule, Jugendhilfe und vorschulische Bildung im Zusammenhang gestalten zu können. Ich wünsche ihr viel Erfolg und Freude als neue Beigeordnete in Dortmund.“

Zur Person

Monika Nienaber-Willaredt wurde 1966 in Liesborn, Kreis Warendorf, geboren. Nach dem Abitur und einem einjährigen Kibbuzaufenthalt in Israel absolvierte sie ein Magister- und ein Lehramtsstudium der Fächer Allgemeine Literaturwissenschaften, Deutsch, Geschichte, Philosophie und praktische Philosophie an der Universität Paderborn.

Sie unterrichtete und forschte von 1994 von 1998 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Literaturtheorie und Gender Studies an der Universität Paderborn, bevor sie 1999 das Referendariat am Gymnasium Leopoldinum in Detmold begann.

Im Anschluss an das Referendariat arbeitete Monika Nienaber-Willaredt von 2001 bis 2010 am Städtischen Gymnasium Gütersloh. Zuletzt war sie in der Funktion einer Fachleiterin zur Koordinierung besonderer Aufgaben auch für den Bereich der Unterrichtsentwicklung zuständig.

Im Auftrag der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen verantwortete Monika Nienaber-Willaredt als Fachberaterin für Rumänien und die Republik Moldau die Aufgabe der Koordination des Lehrerentsendeprogramms und als Regionalbeauftragte der Fortbildungsregion Süd-, Mittel- und Osteuropa die dortigen Fortbildungen.

Nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland wechselte Monika Nienaber-Willaredt 2013 als Leitende Regierungsschuldirektorin in die Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg. Dort war sie bis zum Juli 2016 als Dezernentin in der Schulaufsicht im Dezernat 43 für die Schulform Gymnasium tätig.