Das Bild zeigt den Schriftzug "Werkfeuerwehr" auf einem Feuerwehrfahrzeug.

Werkfeuerwehren

Im Regierungsbezirk Arnsberg gibt es an 22 Industriestandorten Betriebe, die eine erhöhte Gefährdung darstellen, da in ihnen die Brand- oder Explosionsgefahr besonders hoch ist oder auf dem Betriebsgelände besonders gefährliche Stoffe gelagert sind. Hierbei kann es im Schadensfall zu einer Gefährdung einer großen Anzahl an Menschen kommen oder ein Unfall zu einer Umweltgefährdung führen.

Da die öffentlichen Feuerwehren diese zusätzlichen Gefährdungspotentiale weder allein schützen noch bewältigen können, wurden in diesen Betrieben Werkfeuerwehren gebildet.

In den Werkfeuerwehren im Regierungsbezirk Arnsberg sorgen fast 1300 Werkfeuerwehrleute für den Feuerschutz in ihrem eigenen Unternehmen. Die meisten tun dies – wie auch in den Freiwilligen Feuerwehren der Städte und Gemeinden – rein ehrenamtlich, gehen also einer ganz normalen Tätigkeit in ihrem Betrieb nach und werden nur für Ausbildung, Übungen und Einsätze bei ihrer Werkfeuerwehr aktiv. Lediglich 183 von ihnen sind hauptberuflich für den Feuerschutz angestellt.

Die Bezirksregierung Arnsberg berät die Werkfeuerwehren in Fragen des Brandschutzes und ist für ihre Anerkennung bzw. Anordnung zuständig.

Darüber hinaus überprüft die Bezirksregierung Arnsberg als Aufsichtsbehörde regelmäßig die Leistungsfähigkeit der anerkannten Werkfeuerwehren sowie das betriebliche Krisenmanagement, das im Rahmen größerer Schadenslagen zum Einsatz kommen soll.

Für Fragen zu Werkfeuerwehren sowie ihrer Anerkennung stehen die Ansprechpartner*innen zur Verfügung.