Planänderungen für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) bei Duisburg
Die Unterlagen werden von Montag, 14. September 2026, bis einschließlich Dienstag, 13. Oktober 2026, digital auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg veröffentlicht. Betroffene können bis Montag, 26. Oktober 2026, Einwendungen gegen die Planänderungen erheben.
Die jetzt vorgelegten Änderungen sind das Ergebnis des bisherigen Planfeststellungsverfahrens und der dabei eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen sowie des Erörterungstermins im Oktober 2020. Dabei sollen für einen besseren Lärmschutz unter anderem die Schallschutzwände an diversen Abschnitten auf fünf Meter erhöht werden. Weitere Änderungen betreffen die Entwässerung, die Baugrundgutachten sowie Anpassungen bei der Planung von Baustelleneinrichtungsflächen und Baustraßen. Auch die Zuwegung zum Haltepunkt Duisburg-Rahm wurde angepasst. Dort ist außerdem ein Bahnsteigdach über der Zugangstreppe vorgesehen.
Die Unterlagen können im vorgenannten Zeitraum unter dem Link https://www.bra.nrw.de/-6265 eingesehen werden. Einwendungen können elektronisch über Beteiligung NRW https://beteiligung.nrw.de/k/1030960, per E-Mail an Planfeststellungstrasse25 [at] bra [dot] nrw [dot] de (Planfeststellungstrasse25@bra [dot] nrw [dot] de) oder postalisch an die Bezirksregierung Arnsberg (Dezernat 25, Seibertzstraße 1, 59821 Arnsberg) eingereicht werden.
Zum Hintergrund
Bereits im April 2019 hatte die damalige Vorhabenträgerin DB Netz AG beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für das Bauvorhaben beantragt. Die Planunterlagen wurden anschließend vom 16. September 2019 bis zum 15. Oktober 2019 öffentlich ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Betroffene hatten bis zum 29. Oktober 2019 die Möglichkeit, Einwendungen gegen die Planung vorzubringen. Zuständig für das Anhörungsverfahren war zunächst die Bezirksregierung Düsseldorf. Im März 2020 wurde die Zuständigkeit durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen auf die Bezirksregierung Arnsberg übertragen.
Der Planfeststellungabschnitt 3.2 reicht von Düsseldorf-Angermund bis zum Haltepunkt Duisburg-Schlenk. Er ist Teil des RRX-Ausbaus, mit dem die Leistungsfähigkeit der Schienenverbindung zwischen Köln und dem östlichen Ruhrgebiet erhöht und bestehende Kapazitätsengpässe beseitigt werden sollen. Dieser soll künftig mit sechs Gleisen ausgestattet werden. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Infrastrukturmaßnahmen wie die Erweiterungen beziehungsweise Erneuerungen der Eisenbahnüberführungen Winkelhauser Weg, Rahmer Bach, Wedauer Straße und Im Schlenk geplant.