Auf einem Tisch liegen mehrere Flyer der Bezirksregierung Arnsberg zu den Themen Schulleitungsnachwuchsförderung und Gleichstellung. Abgebildet sind zudem fünf DIN-A4-Blätter mit Statistiken, die in Balken- und Kreisdiagrammen dargestellt werden.

Gleichstellungsplan

Der neue Gleichstellungsplan der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg steht online zur Verfügung und wird nach Drucklegung an jede Schule zur Veröffentlichung geschickt.

Die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetztes (LGG) sowie des Gleichstellungsplan (GP) sind grundsätzlich Leitungsaufgaben, wobei die Schulleitung von der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen unterstützt wird.

Die Gültigkeit des Gleichstellungsplans beträgt fünf Jahre.

Durch die Gesetzgebung und einen Wandlungsprozess in der Gesellschaft ändern sich Rollenbilder und die Einstellung von Müttern und Vätern zu Familie und Betreuung. Dennoch sind es nach wie vor überwiegend Frauen, die aufgrund von Betreuung in Teilzeit gehen, Karrierechancen teilweise nicht ergreifen und auf Pensions- / Rentenanteile verzichten. Dies erfordert ein Umdenken und neue Einstellungen zur Aufteilung der Familienarbeit.

Auch wenn Frauen mittlerweile in höheren Vergütungsgruppen häufiger vertreten sind, ist die Unterrepräsentanz von Frauen weiterhin Thema und wird im Gleichstellungsplan schulformbezogen dargestellt.

Schwerpunktmaßnahmen im Bereich der Unterrepräsentanz  der Bezirksregierung Arnsberg sind das Mentoring und der Schulversuch „TopSharing“ an Grundschulen, in dem zwei Führungskräfte in Teilzeit eine Schule in gemeinsamer Verantwortung leiten.

Die Best Practice Beispiele wurden durch die Praxiserfahrungen erweitert und stehen auch in diesem Gleichstellungsplan den Schulen zur Erstellung der schuleigenen Konzepte zur Verfügung.