Lehrkräfte plus

„Lehrkräfte plus“ ist ein einjähriges Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Lehrkräfte, das an fünf Universitäten in NRW angeboten wird: Bochum, Bielefeld, Duisburg-Essen, Köln und Siegen.

Die geflüchteten Lehrkräfte haben bereits in Ihren Heimatländern einen Universitätsabschluss erlangt (mindestens 4-jähriger Bachelor und mindestens zwei Jahre Unterrichtserfahrung.) Für die Teilnahme durchlaufen die internationalen Lehrkräfte ein umfangreiches Bewerbungsverfahren. Im Rahmen von „Lehrkräfte Plus“ werden sie in überfachlichen, fachdidaktischen, pädagogischen und interkulturellen Seminaren an der jeweiligen Universität fortgebildet und an ausgewählten Schulen auf ihrem Weg in den Schuldienst für ein Jahr unterstützt und gefördert. Die deutschen Sprachkenntnisse der Teilnehmenden sollen zum Ende des „Lehrkräfte plus“-Programms das Niveau C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) erreichen.

Das Programm „ILF – Internationale Lehrkräfte Fördern“ der Bezirksregierung Arnsberg schließt an das Qualifizierungsprogramm „Lehrkräfte Plus“, der Universitäten Bielefeld, Bochum und Siegen an. Im ILF-Projekt werden die internationalen Lehrkräfte mit den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Sport, Englisch oder Informatik für zwei Jahre sachgrundlos befristet eingestellt und können sich weiter qualifizieren. Im Anschluss an das ILF-Programm haben die Teilnehmenden die Möglichkeit dauerhaft im Schuldienst des Landes NRW tätig zu werden.