EU-Fördergelder fließen in 14 Projektgebiete im Regierungsbezirk

31.05.2022

LEADER

EU-Fördergelder fließen in 14 Projektgebiete im Regierungsbezirk

Die Förderung der ländlichen Räume ist das Ziel des Förderprogramms LEADER („Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“, franz. für Verbindungen von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). 

In der Förderphase 2023 bis 2027 werden insgesamt 14 Regionen aus dem Regierungsbezirk mit Hilfe der Förderung aus EU- und Landesmitteln ihre Projekte entwickeln und umsetzen können:

Name der LEADER-Region Beteiligte Kommunen LEADER-Budget in Millionen

LEADER SEIN! Bürgerregion am Sorpesee

Arnsberg, Balve, Neuenrade, Sundern 3,1

BiggeLand – Echt.Zukunft

Attendorn, Drolshagen, Olpe, Wenden 2,7

Börde trifft Ruhr

Ense, Fröndenberg, Welver, Werl, Wickede 2,7

Hochsauerland

Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg, Winderberg 2,7

LenneSchiene

Altena, Finnentrop, Iserlohn (süd), Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg, Werdohl 2,7

Lippe-Möhnesee

Bad Sassendorf, Delbrück, Lippetal, Lippstadt, Möhnesee, Soest, Wadersloh 2,7

5verBund

Anröchte, Erwitte, Geseke, Rüthen, Warstein 2,7

Oben an der Volme

Halver, Herscheid, Kierspe, Meinerzhagen, Schalksmühle 2,3

Wittgenstein

Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück 2,3

3-Länder-Eck

Burbach, Neunkirchen, Wilnsdorf 2,3

4 mitten im Sauerland

Bestwig, Eslohe, Meschede, Schmallenberg 2,3

Ennepe.Zukunft.Ruhr

Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg (teilweise), Schwelm (teilweise), Sprockhövel, Wetter (teilweise) 2,3

HIM – das sind wir!

Hemer, Iserlohn (Nord), Menden 2,7

SauerSiegerLand

Lennestadt, Kirchhundem, Hilchenbach 2,3

 

Neu dabei sind in der Förderphase 2023 bis 2027 Hemer, Iserlohn, Menden sowie die Region „SauerSiegerLand“ mit Lennestadt, Kirchhundem und Hilchenbach. Der Regierungsbezirk Arnsberg hat mit den nunmehr 14 Regionen die größte Anzahl an Förderregionen im Land und mit einem Förderbudget von 35,8 Millionen Euro auch den größten Anteil an den Fördermitteln.

 

Hintergrund

Die ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens erstrecken sich über zwei Drittel der Landesfläche. Viele innovative klein- und mittelständische Unternehmen haben ihren Standort in ländlichen Regionen und sorgen für wirtschaftliche Dynamik.

Ländliche Regionen stellen einen wertvollen Produktionsstandort für die Land- und Forstwirtschaft dar. Dies ist die Grundvoraussetzung für die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel und nachwachsender Rohstoffe. Gleichzeitig befinden sich hier einzigartige Räume für den Natur- und Landschaftsschutz, die einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

Die ländlichen Räume Nordrhein-Westfalens existieren nicht für sich alleine, sondern leben in enger Verbindung und intensivem Austausch mit den Ballungsräumen des Landes. Sie haben eine erhebliche Bedeutung als stadtnaher Freizeit- und Erholungsraum. Damit bieten sich gute Chancen im regionalen und überregionalen Tourismus.

Gleichzeitig sieht sich der ländliche Raum auch mit neuen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert: Die Situation auf dem Arbeitsmarkt, die demografischen Veränderungen und der Strukturwandel in der Landwirtschaft werfen Fragen auf, die im Einklang mit den berechtigten Interessen künftiger Generationen beantwortet werden müssen.

Die Landesregierung setzt sich für die Stärkung der ländlichen Räume ein, damit diese auch in Zukunft lebenswert und attraktiv für die Menschen bleiben.

Abgebildet ist eine Grafik zu den LEADER-Regionen der Jahre 2023 bis 2027 im Regierungsbezirk Arnsberg. 14 beteiligte Regionen sind grün unterlegt. Die restlichen Regionen sind ausgegraut.