Förderung von Photovoltaikanlagen außerhalb des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes

Aktuelle Hinweise

Die Störung (kein Versand von Eingangsbestätigungen) ist behoben; ab sofort werden innerhalb von 24 Stunden nach Antragstellung wieder Eingangsbestätigungen per E-Mail versandt. Bitte schauen Sie auch in Ihren Spam-Ordner!

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

  • Privatpersonen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften, Gesellschaften bürgerlichen Rechts (soweit rechtsfähig) und Sozietäten
  • Freiberuflich Tätige
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • Kommunale Gebietskörperschaften, Gemeinde- und Zweckverbände und rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Hochschulen, Kammern, Verbände und Stiftungen
  • Gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Vereine, Parteien und Genossenschaften

Was wird gefördert?

  • Freiflächen-Photovoltaikanlagen
  • Floating-Photovoltaikanlagen, Agro-Photovoltaikanlagen

Wie viel Förderung gibt es?

  • Freiflächen-Photovoltaikanlagen:
    maximal 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximale Förderung 500.000 Euro
     
  • Floating-Photovoltaikanlagen, Agro-Photovoltaikanlagen:
    maximal 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximale Förderung 650.000 Euro

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert? Was sind die Kriterien?

  • Förderfähig sind Anlagen ab 500 Kilowatt peak installierte Leistung, die während ihrer Nutzungsdauer keine Förderung nach dem EEG in Anspruch nehmen.
  • Der erzeugte Strom darf nicht zur Eigenversorgung genutzt werden.
  • Zuwendungsfähig sind die Ausgaben für die Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Montage sowie Kabel und Netzanschluss.
  • Die Vorlage einer detaillierten Anlagenbeschreibung ist erforderlich.
  • Die Auswahl der Projekte erfolgt im Rahmen einer Einzelfallentscheidung.

Weitere Voraussetzungen finden Sie gegebenenfalls in der Richtlinie.

Wie läuft das Förderverfahren ab?

  1. Kostenvoranschlag bzw. Angebot einholen.
  2. Online-Antragsformular ausfüllen und Anlagen gemäß Antrag hochladen (maximal zehn Anlagen).
    Bestätigung der wahrheitsgemäßen Anlagen: Formular ausdrucken, unterschreiben, einscannen und zum Antrag hochladen bzw. per Post zusenden.
    Nach erfolgreicher Antragstellung erhalten Sie eine E-Mail als Eingangsbestätigung mit dem Aktenzeichen. Die E-Mail kommt bei Ihnen nicht an? Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass E-Mails von progres [at] bra.nrw.de im Spam-Ordner oder Junk-Mail-Ordner Ihres E-Mail-Dienstes landen können. Kontrollieren Sie diesen daher, falls die E-Mail ausstehend ist. Wenn Sie einmal die E-Mail progres [at] bra.nrw.de als „Kein Spam“ deklariert haben, sollten unsere E-Mails künftig im normalen Posteingang ankommen.
  3. Nach positiver Prüfung des Antrages erhalten Sie den Zuwendungsbescheid. Jetzt können Sie die Maßnahme beauftragen.

Wann kann ein Förderantrag gestellt werden?

Ein Antrag kann in diesem Jahr ab sofort bis zum 20. November gestellt werden.

Die Richtlinie tritt mit Wirkung vom 30. Juni 2024 außer Kraft.

Es wird darauf hingewiesen, dass mit der Maßnahme erst begonnen werden darf, wenn über den Förderantrag entschieden ist. Der Antrag sollte daher rechtzeitig gestellt werden.

Wo kann der Antrag eingereicht werden?

Die Antragstellung ist grundsätzlich nur über das elektronische Antragsformular möglich:

Zum Antragsformular