Wasserwirtschaft im Untertagebergbau (inkl. Bohrungen)

Beim Steinkohlenbergbau liegt der Schwerpunkt auf vertiefenden Untersuchungen und Konzepterstellungen bei den einzuleitenden, oftmals stark salzhaltigen, Grubenwässern sowie der wasserwirtschaftlichen Begleitung des großflächigen Anstiegs des Grubenwasserpegels nach Ende der Steinkohlengewinnung im Jahre 2018. Hierzu wurde im Jahr 2008 das Hintergrundpapier Steinkohle entwickelt, das in einer ersten Fortschreibung im Jahr 2015 für den Bewirtschaftungsplan 2016 bis 2021 angepasst wurde und nun begleitend zur Umsetzung des Grubenwasserkonzepts der RAG AG für den Bewirtschaftungszeitraum 2022 bis 2027 zur Überarbeitung ansteht.

Im Erzbergbau sind, je nach Lagerstätte, unterschiedliche Schwermetalle in den Gruben- und Sickerwässern aus eingestellten Bergwerken und Bergehalden, die noch unter Bergaufsicht stehen, für die Qualität der Oberflächengewässer von Bedeutung. Ein im Auftrag des Umweltministerium erstelltes Gutachten hat landesweit die Belastungssituation analysiert, dessen Lösungsvorschläge in die Bewirtschaftungsplanungen einbezogen werden.