Bundesförderung

Wenngleich Denkmalschutz und Denkmalpflege in erster Linie Aufgaben der Länder sind, ist der Erhalt wichtiger nationaler Kulturdenkmäler seit je her auch ein Schwerpunkt der Kulturpolitik des Bundes.

Durch folgende Programme fördert die Staatsministerin für Kultur und Medien (BKM) den Erhalt von Denkmälern:

Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“
Das Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ wurde ins Leben gerufen, um die Erhaltung von Baudenkmälern, Bodendenkmälern sowie historischen Parks und Gärten zu unterstützen, denen insbesondere aufgrund architektonischer, historischer oder wissenschaftlicher Leistungen eine herausragende Bedeutung zukommt.

Die Abwicklung dieses Förderprogramms erfolgt direkt durch die BKM. Die Anträge für dieses Programm sind an die BKM zu richten.

Denkmalschutz-Sonderprogramme (DS)
Seit 2007 hat die BKM neben den sonstigen Denkmalpflegeprogrammen bislang neun Denkmalschutz-Sonderprogramme aufgelegt, durch die der Bund dringende Sanierungsarbeiten an bedeutenden Kulturdenkmälern ermöglicht.

Die Maßnahmen erstrecken sich über das gesamte Bundesgebiet und leisten damit einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft. Diese zusätzlichen Bundesmittel werden durch Kofinanzierung in mindestens gleicher Höhe von Ländern, Kommunen, Eigentümern und engagierten Projektträgern ergänzt.

Die Abwicklung dieses Förderprogramms erfolgt durch das Dezernat 35.4 der Bezirksregierung. Zuwendungen können nur für solche Vorhaben bewilligt werden, die noch nicht begonnen worden sind.

Nach Veröffentlichung des jeweiligen Programms durch die BKM – im Regelfall zum Jahresanfang – sind die Anträge nach Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde (Stadt oder Gemeinde) und dem LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen bis zum 1. März des Förderjahres bei der Bezirksregierung einzureichen.