Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht ist gemeinsamer Religionsunterricht für evangelische und katholische Schüler*innen, der gewährleistet, dass die Schüler*innen beide konfessionellen Perspektiven im Laufe des Unterrichts kennenlernen und sich mit Ihnen auseinandersetzen.  

Eine Schule kann die konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht mit gemeinsamen Lerngruppen für den evangelischen und den katholischen Religionsunterricht einführen, wenn dort Religionsunterricht beider Bekenntnisse eingerichtet ist. Der Religionsunterricht bleibt auch bei konfessioneller Kooperation bekenntnisorientierter Religionsunterricht und ist damit evangelischer oder katholischer Religionsunterricht.  Der Runderlass „Religionsunterricht an Schulen“ regelt das Verfahren und die Antragstellung (vgl. links BASS- 12-05 Nr. 1, Absatz 6).  Der Antrag auf konfessionelle Kooperation wird bei der Bezirksregierung gestellt. Die Antragformulare und eine Anleitung zum Antragsverfahren sind im Downloadbereich zu finden.

Schulen, die eine gültige Dreijahresgenehmigung für den Konfessionell-kooperativen Religionsunterricht haben, können mit einer einmaligen Erklärung zum Konfessionell-kooperativen Religionsunterricht eine dauerhafte Genehmigung herbeiführen. Die Formulare finden Sie im Downloadbereich unter „Entfristungsformular KokoRu“. Bitte senden Sie die ausgefüllte Erklärung und das als Anlage beizufügende fachdidaktische Konzept (mit den Vermerken des Fachlehrerwechsels) ausschließlich digital an das Funktionspostfach koko-ru [at] bra.nrw.de. Die Entfristung ist mit dem Versand der Erklärung bis auf Weiteres genehmigt.